A

ANMELDUNG

Die Anmeldung bei den Werkstattkindern erfolgt über das Vormerk-Formular auf der Website (www.werkstattkinder.de). Familien sind mit dieser Anmeldung automatisch auf der Warteliste, auch wenn momentan keine freien Plätze existieren. Wir fragen ca. 2-mal im Jahr ab, ob Familien noch auf der Warteliste bleiben wollen.

B

BEITRÄGE

Aufnahmegebühr: 100€ (verfällt bei Kündigung), Kaution: 500€ (wird bei Austritt zurückerstattet), Monatlicher Vereinsbeitrag: 70€ pro Kind, Beitrag Krippe: 213€, Beitrag Kindergarten: 0€, Monatliches Verpflegungsgeld: 45€

C

COLLAGE

Unsere Kinder bekommen viel Freiraum, um mit verschiedensten Materialien zu experimentieren, und werden ermuntert, eigene Ideen zu gestalten. Wir lassen die Kinder Handlungsmöglichkeiten erproben, nach eigenen Lösungen suchen und begleiten und unterstützen sie dabei. Überall bieten sich Gelegenheiten, sich der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Auseinandersetzung mit Material und Werkzeug bewusst zu werden.

D

DACHVERBAND

Der Dachverband für Münchner Elterninitiativen ist als Kontakt- und Beratungsstelle sehr wichtig für uns. Wir sind Mitglied im Kleinkinder Tagesstätten e.V. (kkt), der uns in organisationalen, rechtlichen, finanziellen und pädagogischen Belangen unterstützt.

E

ELTERNABEND

Alle sechs Wochen findet ein verpflichtender Elternabend statt. Dreimal im Jahr findet dieser gemeinsam mit dem pädagogischen Team statt. Einmal jährlich gibt es eine Mitgliederversammlung.

F

FERIEN

Bei uns gibt es bis zu 30 Schließtage im Jahr (Weihnachten zwei Wochen, Ostern eine Woche, Sommer drei Wochen sowie Konzeptionstage, zusätzlich manche Brückentage) Die Beiträge werden auch in den Schließzeiten gezahlt. Die Jahresplanung wird Ende des Kindergartenjahres im Sommer bekannt gegeben.

G

GRUPPEN

Unser Haus für Kinder besteht aus zwei Gruppen mit insgesamt 28 Kindern:
Kindergarten: ca. 18 Kinder
Krippe: ca. 10 Kinder
Wir arbeiten mit „offenen Türen“, aber nicht nach einem offenen Konzept. Es gibt jedoch viele Berührungspunkte im Tagesablauf, an denen sich die beiden Gruppen ganz natürlich mischen, z.B. im Garten, in der Werkstatt, bei Festen usw.

H

HIRSCHGARTEN

Wir wollen unseren Werkstattkindern die Möglichkeit geben, sich draußen zu bewegen und Naturerfahrungen zu machen. Sobald die Eingewöhnungen in beiden Gruppen abgeschlossen sind, findet regelmäßig einmal wöchentlich unser Hirschgartentag statt. An diesem nehmen sowohl die Krippen- als auch die Kindergartenkinder teil. Im Hirschgarten haben wir einen festen Platz, an dem wir uns den Vormittag über aufhalten und an welchem die Kinder in Sichtweite spielen und entdecken können. Einmal im Jahr im Sommer gibt es die Hirschgartenwoche. Hier verbringen wir den ganzen Tag im Hirschgarten. Dort intensivieren die Kinder ihre Erfahrungen, die sie an dem bereits vertrauten Ort schon sammeln konnten.

I

INITIATIVE

Die Werkstattkinder sind eine Elterninitiative, die einen gemeinnützigen Verein zur Förderung der Kindererziehung gegründet hat. Dieser beauftragt das Personal mit der pädagogischen Betreuung der Kinder. Mitglied unser Elterninitiative zu sein bedeutet im wahrsten Sinne der Wortes Eigeninitiative mit einzubringen, da wir als Eltern für die gesamte Organisation der Einrichtung verantwortlich sind und den Ort mitgestalten. Jedes Elternteil übernimmt dabei eine feste Aufgabe.

J

JAHRESZEITLICHE FESTE

Es gibt mehrere Feste, die bei den Werkstattkindern teilweise mit und ohne die Eltern gefeiert werden:

Feste, die mit den Eltern gefeiert werden sind das Laternenfest, die Weihnachtsfeier, das Ostercafé und das Sommerfest.

Fasching und die Ostereiersuche werden in den Gruppen ohne Eltern gefeiert.

Jede Gruppe feiert außerdem die Geburtstage aller Kinder und die der Mitarbeiter*innen in der jeweiligen Gruppe. Beide Gruppen haben über die letzten Jahre Rituale und Gepflogenheiten entwickelt, die der Geburtstagsfeier neben individuellen Wünschen einen stimmungsvollen Rahmen geben.

K

KOCHEN

Uns ist gesunde und biologische Ernährung wichtig. Das gilt für die mitzubringende Brotzeit und auch für das Mittagessen. Alle Eltern kochen bei uns ca. 3x im Halbjahr an Montagen und Freitagen. An den anderen Tagen der Woche kocht die Werkstattkinder-Köchin vor Ort. Kinder beteiligen sich dann und wann an der Zubereitung.

L

LERNEN

Wir fördern ganzheitliches, selbstbestimmtes und kreatives Lernen, indem wir den Kindern Raum geben, in ihrem eigenen Tempo und nach ihren Interessen zu entdecken und zu wachsen. Erwachsene begleiten diesen Prozess als Unterstützerinnen, nicht als Wissensvermittlerinnen.

Lernumgebung gestalten: Wir schaffen Räume und stellen Materialien bereit, die eigenständiges Forschen, kreatives Arbeiten und Experimentieren ermöglichen. Gemeinsam nutzen wir die Natur aktiv als Lern- und Erlebnisraum.

Situationen aufgreifen: Wir greifen Alltagserfahrungen und Interessen der Kinder auf, um Projekte und Aktivitäten zu gestalten, die ihnen die Möglichkeit geben, selbst Lösungen zu entwickeln.

Kompetenzen fördern: Durch Partizipation, gemeinsames Planen und Konfliktbewältigung stärken wir soziale und emotionale Fähigkeiten sowie Verantwortungsbewusstsein. So bereiten wir die Kinder auf die Schule und das Leben vor.

Vorschule: Bei der Vorbereitung der Kinder auf den Schuleintritt legen wir besonderen Wert auf das Erlernen von sozialen Kompetenzen wie Abwarten und sich an Regeln halten können, Konfliktfähigkeit, die eigene Meinung äußern können, Ausdauer und Konzentration; außerdem auf Kompetenzen wie Eigenständigkeit in den alltäglichen Dingen, Handlungsplanung und Verantwortung für sich selbst und die eigenen Sachen.

Unser Ziel ist es, jedes Kind in seiner Persönlichkeit zu stärken und ihm zu zeigen, dass es mit seinen Ideen und Handlungen die Welt aktiv mitgestalten kann.

M

MITARBEIT

Die Elternmitarbeit bei den Werkstattkindern umfasst die organisatorische Arbeit sowie die Unterstützung der pädagogischen Arbeit.

Die ehrenamtliche Mitarbeit der Eltern ist der Grundgedanke der Elterninitiative und Voraussetzung für das Fortbestehen.

Die verschiedenen Elternaufgaben sind Teams zugeordnet. Jedes Elternteil ist Teil mindestens eines Teams. Diese sind beispielsweise: Küche, Haus und Hof, Garten, Feste, PR, IT, Sicherheit, Neue Familien etc. Die drei Vorstandämter (Orga, Finanzen, Personal) werden in der Regel alle 2 Jahre neu besetzt.

Es gibt einen regelmäßigen Austausch zwischen Vorstand und Team. Eltern können jederzeit Fragen und Anliegen einbringen. Elternbereitschaftsdienste dienen dazu, den Betrieb im Falle von Krankheit von Personal aufrechtzuerhalten, und werden von einem Elternteam organisiert. Elternbereitschaftsdienste werden nur dann vergeben, wenn keine andere Aushilfe gefunden werden konnte.

Ein- bis zweimal jährlich reparieren und reinigen Eltern die Einrichtung am sogenannten Werkeltag.

N

NOTFALL

Was passiert im Notfall? Alle Betreuerinnen sind in Erster Hilfe geschult. Eltern werden sofort kontaktiert, falls etwas passiert.

Kleinere Verletzungen oder Unfälle werden vor Ort versorgt und die Eltern werden informiert.

Es gibt ein Kinderschutzkonzept mit Präventionsmaßnahmen und Schulungen.

Das Konzept wird kontinuierlich weiterentwickelt, um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

O

ÖFFNUNGSZEITEN

Kindergarten: Mo, Mi, Do: 8-17 Uhr, Di, Fr: 8-15 Uhr
Krippe: Mo, Di, Do: 8-16 Uhr, Di, Fr: 8-15 Uhr

P

PÄDAGOGISCHE GRUNDSÄTZE

Kindzentrierte Bildung: Wir fördern Kinder als eigenständige, kompetente Persönlichkeiten mit Freude am Lernen.

Freispiel und Projekte: Wir schaffen Raum für Kreativität und selbstbestimmte Erfahrungen. Auf der Grundlage der Interessen der Kinder bereiten die Pädagog*innen Projekte vor, an denen die Kinder teilnehmen können.

Alltagssituationen aufgreifen: Unsere pädagogische Arbeit basiert auf den Interessen der Kinder.

Reformpädagogik: Wir setzen auf Reggio-Pädagogik und Freinet-Methoden, um Selbstwirksamkeit und Forscher*innendrang zu fördern.

Bindung und Bewegung: Nach Emmi Pikler bieten wir den Kleinsten Sicherheit und eine natürliche Bewegungsentwicklung.

Q

QUALITÄTSSICHERUNG

Beobachtung und Dokumentation: Lern- und Bildungsgeschichten, Portfolios und „sprechende Wände“ dokumentieren die Entwicklung.

Im Kindergarten nutzen wir auch die standardisierten Beobachtungsbögen SISMIK/SELDAK und PERIK, wie sie vom Bayrischen Stadtministerium für Familien, Arbeit und Soziales gefordert werden.

In der Krippe verwenden wir auch die Kuno Beller Entwicklungstabelle, die uns hilft, die Entwicklung des Kindes zu verfolgen.

Teamfortbildung und Supervision: Regelmäßige Weiterbildungen und Reflexionen sichern die pädagogische Qualität.

R

RÄUMLICHKEITEN

Das Kinderhaus liegt im Erdgeschoss einer GEWOFAG-Siedlung in einer familienfreundlichen Umgebung mit Schulen, Spielplätzen, Kirchen und einer Stadtbücherei in der Nähe. Es bietet kindgerechte Räumlichkeiten, die Wärme und Kreativität ausstrahlen, dekoriert mit von Kindern gemalten Bildern und selbst erstellten Werken.

Gruppenräume
Ein großer Kindergarten Raum mit Bauecke, Teppichbereich, Arbeits-/Brotzeittischen, Spielpodest, Spielloft und Klavier.
Ein kleiner Raum speziell für Krippenkinder mit Puppenecke, Podest, Kuschelecke Spielloft und Höhle.

Werkstatt und Küchenzeile
Werkbänke mit verschiedenen Werkzeugen, mit denen die Kinder in einer beaufsichtigten und unterstützten Umgebung den Umgang lernen können
einen großen Basteltisch, in den die Kinder ihre Projekte einbringen können, um daran zu arbeiten
Mehrere Regale mit Materialien zum Basteln und Werken, die die Kinder frei verwenden und ausprobieren können.
Stauraum für jedes Kind für die unausgeführten Projekte, an denen die Kinder arbeiten
Voll ausgestattete Küche, in der unsere Köchin frische Mittagsessen zubereitet. Küche ist auch für den Einsatz mit den Kindern zu kochen, backen usw.

Kindgerechtes Badezimmer
mit zwei Kindertoiletten, Waschbecken in Höhe der Krippe und des Kindergartens, einem Wickeltisch für die Krippenkinder und einem Haken, an dem jedes Kind seine Handtücher zum Händetrocknen aufhängen kann

Büro und Garderobe

Außenbereiche
Angrenzende Grünflächen mit eigenem kleinen Spielplatz
Ein kindgerecht gestalteter Garten mit Blumen- und Gemüsebeeten, die von den Kindern bepflanzt werden.
Nähe zum Hirschgarten, einem öffentlichen Park mit Spielplatz, Klettermöglichkeiten und großen Grünflächen.

S

SPIELZEUG

Unsere Gruppenräume sind mit Spielzeug ausgestattet, das nach den Interessen der Kinder ausgewählt und regelmäßig mit neuen Spielsachen bestückt wird, je nachdem, was die Pädagog*innen für richtig halten. Wir haben eine Bauecke mit Zügen, Lego und Bausteinen. Außerdem gibt es eine Spielküche mit Tellern, Tassen und Lebensmitteln. In jedem Zimmer gibt es altersgemäße Spiele und Puzzles für die Kinder. In den Gruppenräumen stehen auch einfache Zeichenmaterialien zur Verfügung, und wenn die Kinder intensiver basteln wollen, können sie gerne in die Werkstatt gehen, die mit vielen verschiedenen Materialien ausgestattet ist.

In unserem Garten gibt es ebenfalls viele Spielsachen, mit denen die Kinder den Garten erkunden können (z.B. Lupen, um Käfer zu sehen), Sandspielzeug, große Schaufeln, Harken und Besen sowie Holzstücke, mit denen die Kinder frei spielen können.

T

TAGESABLAUF

Ein typischer Tag beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück und dem Morgenkreis, gefolgt von Freispiel, Aktivitäten wie Basteln, Singen und Werkeln. Danach gibt es Mittagsessen und danach die Mittagspause, in welcher die Kinder sich gemeinsam ausruhen (Kindergarten) bzw. schlafen (Krippe). Es gibt auch gruppenübergreifende Aktivitäten wie zum Beispiel Hirschgartentage, Feste oder die Bauernhoffahrt. Die Eingewöhnung und die Übergänge (z. B. Krippe zu Kindergarten) sind individuell gestaltet.

U

ÜBERNACHTUNGEN

Im Kindergarten findet einmal im Jahr die Kindergartenübernachtung statt. Die Bauernhoffahrt mit Übernachtung ist bei den Kindergartenkindern auch sehr beliebt.

V

VORSTAND

Bei den Werkstattkindern e.V. gibt es drei Vorstandsämter: Organisation, Personal, Finanzen. Diese sind jeweils mit einer zeichnungsberechtigten Person und einer Assistenz besetzt. Das Vorstandsteam ist hauptverantwortlich für die Strukturen der Elterninitiative und vermittelt wesentlich zwischen Team und Elternschaft. In regelmäßigen Abständen treffen sie sich mit der pädagogischen Leitung und sind auch Ansprechpersonen nach außen.

W

WERKSTATT

Unsere täglich geöffnete Werkstatt bildet das Herzstück der Einrichtung. Sie gibt den Kindern die Gelegenheit, mit Neugier, Kreativität und Gestaltungskraft ihren Interessen entsprechend zu forschen. Ein breites Materialangebot (Farbe, Papier, Holz, Knöpfe, Wolle, Stoff...) lädt dazu ein, sich auszudrücken, zu tüfteln und zu experimentieren. Dabei geht es nicht um die Erziehung zu Künstler*innen, sondern darum, Raum zur Entfaltung zu bieten und die Möglichkeit, durch Ausprobieren geeignete Lösungen für Probleme zu finden

X

XYLOPHON UND MUSIK

Musik ist ein fester Bestandteil bei den Werkstattkindern. Es wird viel gesungen und getanzt. Wir haben ein Klavier und die Kinder kommen schon früh mit Musik in Berührung, zum Beispiel im Morgenkreis.

Y

YOGA UND BEWEGUNG

Bewegungsangebote sind wichtiger Bestandteil des täglichen Programms bei den Werkstattkindern. Der Garten wird täglich mehrmals genutzt, um dem Bewegungsdrang nachzukommen.

Z

ZIELE PÄDAGOGISCH

Wir legen großen Wert auf die Entwicklung starker Persönlichkeiten und sozialer Kompetenzen unserer Kinder. Es ist uns wichtig, dass sie lernen, selbstbewusst zu interagieren und effektiv zu kommunizieren. Darüber hinaus streben wir danach, ihre Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten zu fördern. Wir ermutigen sie, innovative Lösungen für Herausforderungen zu finden und ihre einzigartigen Talente zu erkunden.

Naturnahe Erlebnisse sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil unseres Programms. Unabhängig vom Wetter gehen wir täglich in den Garten und ermöglichen den Kindern, die Natur direkt zu erleben. Zusätzlich organisieren wir wöchentliche Ausflüge in den Hirschgarten, wo die Kinder in einer größeren natürlichen Umgebung spielen und lernen können. Diese Aktivitäten tragen dazu bei, eine tiefe Wertschätzung und Verständnis für die natürliche Welt zu entwickeln.